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Sonne statt Regen beim Singen am See

 

Eine malerische Kulisse für das Singen: Das Refugium des Heimatvereins Borgloh am Renkenörener See
Eine malerische Kulisse für das Singen: Das Refugium des Heimatvereins Borgloh am Renkenörener See
Blendendes Wetter erwartete die 25köpfige Abordung des MGV Schledehausen von 1881 bei ihrem Ausflug zum "Singen am See" in Borgloh. Dabei hatte es wenige Stunden zuvor noch danach ausgesehen, dass die Veranstaltung ins Wasser fallen könnte. Doch Petrus hatte ein Einsehen, mit den Schledehausenern als auch mit dem gastgebenden MGV Borgloh, der zum wiederholten Mal in das malerisch schöne Refugium des Heimatvereins Borgloh am Renkenörener See eingeladen hatte. Neben den Sangesbrüdern aus dem Luftkurort waren noch Chöre aus Kloster Oesede und Glane, sowie aus Borgloh (MGV und Blasorchester) im Programm vertreten. Unter der Leitung des neuen Chorleiters Felix Hastrich führte der Schledehausener MGV ein gemischtes Programm aus charaktervollen Liedern auf, die bis auf eine Ausnahme jeweils einen Bezug zum Wasser hatten: "Santiano" als Gesang von Seeleuten, die ihr Schiff in den Wind stellen, um am Abend dort zu sein, wo die Sonne im Meer versinkt, der Klassiker "Surfen auf dem Baggersee" als deutsche Fassung des Beachboys-Hits "Surfin' USA", und die freche Deutschrock-Hymne Westerland, die sich über die Schickeria auf Sylt lustig macht und dennoch Liebe für die Nordsee erkennen lässt. Ausreißer in dieser maritimen Reihe war abschliessend die ganz "Weit, weit weg" angesiedelte Ballade des Austro-Barden Hubert von Goisern. 
Wer beim Lesen dieser Zeilen Lust verspürt, auch einmal die Stimmbänder zu bewegen, ist jeden Donnerstag um 20.00 Uhr in der Vereinsgaststätte "Schwarzwaldstüble" in Schledehausen willkommen.